Warum wir uns öfter einen Drink mixen sollten

    Feierabendbier, abends ein Weinchen? Warum nicht zur Abwechslung einfach mal einen Drink mixen? Vielleicht sogar auch an der eigenen Hausbar, mit Pantoffeln und schöner Seidenrobe – Jared Leto würde es auch tun.
    Drink mixen

    Whiskey: Der Old Fashioned ist nicht nur Don Draper vorbehalten

    Dieser Drink auf Whiskey-Basis dürfte einer der ältesten Cocktails sein, einige Aufzeichnungen in ersten Cocktailbüchern reichen bis ins Jahr 1862 zurück und bezeugen, dass dieses Mischgetränk bereits vor der Prohibition ein Renner war – und spätestens jetzt ein absoluter Klassiker.

    Durch die US-Serie Mad Men hat dieses Whiskey-Mischgetränk noch mal einen richtigen Hype erlebt. Auslöser waren eine Hand voll Männer, die eine Werbeagentur in den 60er-Jahren betreiben und ständig einen Whiskey zur Hand haben, sei es zum Frühstück, vor der Mittagspause, am Arbeitsplatz zwischendurch, auf Geschäftsreise, im Flieger und natürlich nach Feierabend – schön kernig, hart im Abgang.

    Die Kür des „Drinkathons“ bei Mad Men markiert indes der Old Fashioned, Don Drapers Lieblingscocktail, den man sich auch im Jahre 2019 mixen sollte. Vielleicht nicht gerade zum Frühstück, aber zur vorgerückten Stunde spricht ja nichts dagegen:

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    Zutaten:

    5 cl Bourbon-Whisky

    Mineralwasser

    3 Spritzer Angostura Bitter

    1 Würfelzucker

    Eiswürfel

    Zitronenschale

    Orangenschnitz

    Cocktailkirsche

    Zubereitung:
    Das Whiskyglas mit Eiswürfeln füllen, die Zuckerwürfel mit ein paar Spritzer Angostura Bitter beträufeln, eine halbe Orangenscheibe andrücken und den Zucker zerdrücken, anschließend den Whisky darüber gießen und mit Mineralwasser auffüllen. Mit einem Stück Zitronenschale einer Cocktailkirsche garnieren.

    Vodka: Des Russen reine Seele

    Einer der süffigsten und amüsantesten Drinks ist der White Russian. Die Kultfigur, die den Drink zu einem echten Hit gemacht hat, ist zweifelsohne „der Dude“, ein liebenswerter, süffisanter, leicht nihilistischer Charakter aus den Film der Coen Brüder: The Big Lebowski,

    Ebenso süffig und süffisant wie der Film, dürfte ein trockener White Russian zu Feierabend munden. Er wird in der Barszene als perfekter After-Dinner-Cocktail gehandelt, hier räumt der eiskalte und klare Vodka den Magen und überrascht durch eine aromatische Explosion seiner prägnanten Kakao- und Kaffeenote, die schließlich in der samtweichen Textur von Sahne oder Milch als Geschmacksträger, ihren Höhepunkt findet. Erfrischend selbstgefällig – wie der Dude.

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    Zutaten:

    40 ml Vodka

    30 ml Kaffeelikör

    25 ml Sahne

    3 Eiswürfel

    Zubereitung:
    Sahne kurz anschlagen. Vodka und Kaffeelikör in ein Rührglas Glas geben und 20 Sekunden verrühren, anschließend die Sahne auf die Vodka-Kaffelikör-Mischung geben. Es müssen zwei Schichten entstehen. Tipp: Kein Shake, kein Strain, der Drink wird gerührt.

    Sekt, Crémant, Champagner: Ein Schlückchen Sekt für den Kreislauf

    Und jetzt mal ein Tipp fernab von Hollywood, sondern von Omas Couch. Wem Sekt zu billig ist und Champagner zu teuer, der sollte auf jeden Fall zu einem schönen Crémant aus dem Elsaß greifen.

    Gut für den Kreislauf, meint Oma, und in jedem Fall gut für einen leicht beschwingten Start in den Abend – egal, was man vorhat.

    Ein besonders einfaches, erfrischendes und sehr beliebtes Apéritif aus Frankreich ist der Kir oder Kir Royal, die einfache Variante besteht aus Johannisbeerlikör und Weißwein, während der königliche Kir, mit Sekt, Crémant oder Champagner aufgeschüttet wird. Apropos Royal, man munkelt Lady Diana habe ihn gern getrunken – wie passend.

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    Zutaten & Zubereitung:

    Crème de Cassis (Likör aus schwarzen Johannisbeeren), 9 Teile Sekt, Crémant oder Champagner – je nach Portemonnaie oder Präferenz.

    In diesem Sinne: Cheers!

    Text: Deborah Roth

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