Endlich stressfrei! 5 Tipps, wie der Alltag etwas entspannter wird

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und bricht ungern und vor allem sehr schwer aus der eigenen Routine heraus. Das wird uns allerdings erst zum Verhängnis, wenn die Gewohnheiten belastend oder gar ungesund werden. Wie im Fall von Stress. Dass das Leben – mit all seinen Verpflichtungen und Erwartungen – nunmal mit Stress verbunden ist, wissen wir. Und dennoch gibt es ein paar Tricks, wie wir etwas stressfreier durch den Tag kommen.
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    #1 Der frühe Vogel…

    …fängt nicht zwingend den ersten Wurm, aber er hat mehr Zeit zum Fangen! Ein guter Start in den Tag kann oftmals den Unterschied machen. Wer früher als nötig aufsteht, kommt weder in Zeitverzug, noch muss alles nach Plan laufen. Wenn einem nach mehr Gemütlichkeit ist, die Dusche gerade so schön warm ist oder der Kaffee heute besonders gut schmeckt; einfach mal langsamer machen, weil man die Zeit dafür hat. Außerdem empfiehlt es sich hier eine gesunde Routine einzuführen. Bedeutet: Jeden Tag zur gleichen Uhrzeit aufstehen. Das sorgt vor allem im Kopf für Ordnung und die kann ja bekanntermaßen eine entspannende Wirkung haben.

    #2 Terminpflege

    Apropos Ordnung! Ob voller Terminkalender, volles Email-Postfach oder einfach nur volles Büro: Feste Zeiten, in denen man sich mit Kollegen austauscht, Termine wahrnimmt, Anrufe entgegen nimmt oder Emails beantwortet, schaffen Raum für Effizienz und Produktivität. In den ‚geblockten’ Zeiten können andere To-dos in Ruhe durchgeführt werden, die einen dann im Nachgang – während des Termins beispielsweise – nicht im Nacken sitzen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass eine solche Stringenz erstmal erlernt werden muss. Wer sich aber daran hält, wird mit Produktivität und Zufriedenheit belohnt. Und der Blutdruck dankt es einem auch. Kleiner Tipp: Zeitblöcke unbedingt realistisch, gegebenenfalls großzügig einplanen. Sonst setzt man sich selbst unter Zeitdruck und das wollen wir ja nicht mehr.

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    #3 Kopf frei!

    Frische Luft tut immer gut. Egal ob es Sonne oder Regen. Ob im Büro oder on the road: Ein fünfzehnminütiger Spaziergang sortiert die Gedanken, lässt abschalten und bringt den Körper von der Schreib- und Telefonhaltung in eine aufrechte Position. Grundvoraussetzung: Das Handy bleibt in der Tasche. Einfach mal nicht erreichbar sein. Keine Angst: Sind ja nur 15 Minuten.

    #4 Nein und Nein

    Wir leben in einer beruflichen Gesellschaft der Ja-Sager. Schaffst du das bis morgen? Ja! Kannst du das vielleicht übernehmen? Ja. Möchtest du mitkommen? Ja… Doch das Zauberwort zu einem stressfreien Alltag lautet, bitte Trommelwirbel an dieser Stelle: NEIN. Versucht einfach mal, statt einem Ja, ein deutliches Nein auszusprechen. Es wird eventuell zu irritierten Blicken, Stirnrunzeln und beschämten Lachern kommen, aber die Wirkung dieses heilenden Worts setzt in der Regel bereits wenige Minuten später ein. Aber auch hier Obacht: Ein Nein ist natürlich nur dort angebracht, wo die Alarmglocken angehen, weil der Zuständigkeitsbereich überschritten wird. Ansonsten raten wir zu Punkt #2: Die Anfrage nicht verneinen, aber realistisch einplanen.

    #5 Flugzeugmodus

    Damit meinen wir nicht die praktische Einstellung auf dem Smartphone, sondern metaphorisch die Zeit außerhalb von Arbeit und Verpflichtungen, aka ‚Work-Life-Balance’. Den Job, und alles was daran hängt, einfach mal loslassen und das Privatleben zur Priorität machen. Das kann ein freier Tag sein – einfach so. Der Netflix-Marathon ohne schlechtes Gewissen. Eine längst überfällige Ganzkörper Massage. Ein Abendessen unter Freunden. Oder das süße Nichtstun daheim. Alles kann, nichts muss – außer, dass es wahrscheinlich wieder antrainiert werden muss. Ebenso wie das Wissen, dass man nicht alles unter Kontrolle haben kann und den Dingen, die außer Kontrolle geraten, keine Armageddon-Weltuntergangs-Szenario-Bedeutung gibt. Übrigens: Wem das mit der Freizeit noch etwas schwer fällt, plant sein Privatleben zu Beginn einfach als Termin im Kalender ein und gewöhnt sich vielleicht nach und nach an das neue Tempo.

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    Text: Cheryll Mühlen

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