Accessoire Love: Crossbody Bags und warum wir immer noch an ihnen hängen

    Kreuz und quer, wir lieben euch sehr. Dieses Motto gilt weiterhin für unsere „Accessoire Love“ der Stunde: den Crossbody Bags. Ob die sportiv-funktionale Bauchtasche oder die feine Satteltasche sind weiterhin stylische Begleiter in diesem Jahr.
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    Viele kennen sie entweder noch aus der Kindergartenzeit, einige erinnern sich noch gerne an die Neunziger, wo sie ihren stilistischen Höhepunkt hatten. Die Rede ist von Umhängetaschen, die quer über die Brust getragen werden, sowie von Bauchtaschen oder wie auch im neuzeitlichen Sprachgebrauch benannten „Bumbags“ oder „Fanny Packs“, die früher eher die Hüfte und vordere Bauch-, heute eher die vordere Brustpartie schmücken. Ein Hype, der immer noch Bestand hat. Warum eigentlich?

    Praktisch, demokratisch, gut

    Die stylischen Umhängetaschen und Hipbags sind ein signifikantes Synonym der heutigen Zeit, wo sich alles um den perfekten ersten Blick sowie um einfache Handhabung dreht. Die beschriebenen Taschenmodelle sind wahre Alleskönner. Sie sind praktisch, modisch und vielfältig kombinierbar.  Nicht nur, dass es sie in ihren unendlich vielen Ausführungen bereits vor einigen Saisons die Fashionszene einmal umgekrempelt haben, sie sind auch trotz ihres handlichen, teilweise kleinen Formats wahre Stauraumwunder. Mit einem Griff verschwinden Smartphone, Portemonnaie und Co. sicher im Inneren der Bags und vor allem sicher vor Taschendieben – ein unterschätztes Kriterium. Kritisch wird es erst, wenn man vor der Qual der Wahl steht, welche Tasche man für sich erwerben soll. Gefühlt jedes Modelabel hat für das perfekte Outfit, die passende Crossbody- und Hipbag parat. Auch das Phänomen, dass immer mehr althergebrachte Stylingregeln den mehr demokratischen und individuellen Richtlinien Platz machen, spielt in die Karten der hippen Taschen. Erlaubt ist fast alles, von der Alltags- bis zur Abendgarderobe, vom Street-Look bis hin zur Businesswear.

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    Liebeskind Berlin
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    How to wear Crossbody Bags?

    Trotz all der beschrieben Freiheiten sollten doch einige Vorgaben beachtet werden, um nicht eben wie ein zu groß geratenes Kindergartenkind oder ein verirrtes Relikt aus den Neunzigern auszusehen. Grundsätzlich gilt für beide Taschenformen, dass sie nonchalant über die Brust getragen werden. Aber auch diese Regel wird immer stärker durch geniale Stylingtricks in Frage gestellt. So wird die Umhängetasche von Fashionpros als Bauchtasche getragen – verkürzbare Schultergurte sei Dank. Außerdem präsentieren im Zuge des aufkommenden Utility Trends einige namhafte Modehäuser wieder verstärkt Bauchtaschen, die sich durch eine markante Größe und durch Workweardetails (Stichwort Stautaschen) auszeichnen, und wieder in Bauchregion getragen werden.

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    Den Einsatzmöglichkeiten sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Eine Mehrzahl von Influencern und Modeikonen gehen einen Schritt weiter und benutzen die Taschen als erweitertes, die Silhouette bestimmendes Key Piece. Leicht voluminöse Oberteile, Jacken und Mäntel erhalten durch die teils dekorativ gestalteten Gurte und Fanny Packs einen stilistischen Halt und werden in Form gehalten. Einige Anbieter der Bauchtaschen gehen soweit, dass sie Modelle in Form von modifizierten Westen-Taschen-Hybriden anbieten. Gewollte Brüche sind erwünscht. So kann eine minimalistisch gestaltete Tasche Ruhe in ein farbenfrohes Outfit bringen, umgekehrt kann ein besonders extravagant gestaltetes Umhängsel eine schlichte Klamotte in einen Blickfang verwandeln. Wie es euch gefällt – kreuzt die Taschen so wie ihr euch wohlfühlt, denn nur darauf kommt es an.

    Text: Deniz Trosdorff

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